Solarthermie ist eine effektive Technik, um die kostenlose Energie der Sonne für den Haushalt nutzbar zu machen: Ein Solarkollektor wandelt dafür das einfallende Sonnenlicht in Wärme um, welche über eine Trägerflüssigkeit zu einem gesonderten Speicher geleitet wird. Dort erhitzt sich dann das Brauchwasser. Laut Experten des Online-Portals dach.de kann eine Solarthermie-Anlage in den Sommermonaten so den kompletten Energiebedarf für Warmwasser eines Haushalts abdecken: Bereits fünf Quadratmeter Kollektorfläche können für den Verbrauch eines Vier-Personen-Haushalts genügen. Auch zur Heizungsunterstützung ist das System bestens geeignet.
Selbst im Winter oder bei bewölktem Himmel produzieren die Kollektoren genügend Wärme für den häuslichen Bedarf: Von April bis September stellt die Anlage auch an Wolkentagen ausreichend Energie zur Erwärmung des Brauchwassers bereit. Der eigentliche Heizkessel kann somit komplett abgeschaltet werden, was zugleich seine Lebensdauer um ein Viertel verlängert. In der restlichen Zeit, sprich im Winter, wird der Verbrauch immerhin noch zu rund 60 Prozent mit der kostenlosen Heizenergie gedeckt.
Inzwischen bieten bekannte Hersteller sogar Modelle an, die sich problemlos in die bestehende Dachstruktur integrieren lassen. Auf einer Ebene mit der Eindeckung verursachen die Solarkollektoren also keine optischen Beeinträchtigungen mehr, die dem Gesamtbild des Hauses schaden könnten. Wichtig bleiben lediglich eine sorgfältige Planung, der sachgemäße Einbau sowie insbesondere die richtige Dachkonstruktion: Eine südliche Ausrichtung bei einer Neigung zwischen 25 und 60 Grad ist empfehlenswert. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.dach.de. (News-Reporter.NET/JM)
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